Viele Zahnräder

©123rf.com

Die moderne Datenverwaltung – Cloud Computing

Da große Datenmengen oft von mehreren Endnutzern oder auf mehreren Geräten genutzt werden müssen, war die Entwicklung neuer und sicherer Datenverwaltungssystemen überfällig. Das Cloud Computing ist eines hiervon und ermöglicht den Zugriff auf Daten von mehreren Geräten aus. Die Vorteile eines solchen Systems können dann von Privatpersonen, Projektgruppen und ganzen Unternehmen genutzt werden, um entsprechend auf die gewünschten Daten zurückzugreifen und synchronisiert und koordiniert zu arbeiten. Damit die Sicherheit hierbei nicht vernachlässigt wird, gibt es inzwischen einen hohen Sicherheitsstandard, der Sicherheit auch bei sensiblen Daten verspricht.

Das Prinzip des Cloud Computing

Durch das Nutzen des Cloud Computing werden verschiedenste IT-Ressourcen verwaltet. Neben Dokumenten, kann fast jede andere erdenkliche IT-Ressource sinnvoll verwaltet werden. Einschränkungen gibt es im Grunde genommen nur bei sehr sensiblen Daten und besonders großen Daten, da es hier unter Umständen nicht effizient ist. Prinzipiell handelt es sich bei der sogenannten Cloud um einen Server, der im Internet oder im Intranet angelegt wird und zur Speicherung der Daten genutzt wird. Der Zugriff und das Bearbeiten von IT-Ressourcen sind dabei von vernetzten Geräten aus möglich. Das können ganze Projektberichte sein, aber auch recht einfache Daten, wie beispielsweise Geschäftskontakte.
Es bestehen zwei Möglichkeiten der Nutzung beziehungsweise des Betriebs eines Cloud Computing Systems. Das Errichten eines eigenen Servers ist hierbei eine Möglichkeit, die die eigene Verwaltung aber eben auch die eigene Verantwortung beinhaltet. Die andere Möglichkeit ist die Nutzung eines Services. Hierbei stellen unter anderem große Unternehmen wie Google oder Microsoft ein riesiges Netz an Servern zur Verfügung, die dann zur Verwaltung der Daten genutzt werden können.

Verschiedenste Geräte miteinander vernetzen

Databaseserver

©123rf.com

Ein Vorteil des Cloud Computing besteht darin, dass dies eine Vielzahl an Geräten verbindet. So ist die Verwendung von Computern eine mögliche Anwendung, wird aber durch Smartphones, Tablets und andere Endgeräte erweitert. Eine Limitierung der Anzahl der verwendbaren Geräte liegt im Grunde genommen nur in der Hardware der Cloud begründet. Ist diese nicht besonders leistungsstark, während unglaublich viele Geräte darauf zugreifen müssen, kann das zu Problemen führen. Gleichzeitig ist eine dauerhafte Verfügbarkeit der entsprechenden Server eine Grundvoraussetzung für den reibungslosen Gebrauch des Cloud Computing. Das nachträgliche Upgraden der Strukturen ist in vielen Fällen aber auch möglich. Wird kein eigener Server errichtet, sondern der eines Dienstleisters, kann häufig zusätzlicher Speicherplatz gekauft werden.

Cloud Computing als Lösung für Firmen

Besonders Unternehmen profitieren von einem Cloud Computing System. Dieses ermöglicht die dezentrale Verwaltung der IT-Ressourcen und kann somit unmittelbar zum Einsparen von Kosten führen, die Produktivität erhöhen und somit das gesamte Unternehmen profitabler machen. Hierbei kann auch eine Cloud im Intranet des Unternehmens eingerichtet werden und somit den Zugriff von außen einschränken. Neben den Möglichkeiten der Datenverwaltung ergeben sich für Unternehmen noch weitere Möglichkeiten der Nutzung des Cloud Computings. So ist das Durchführen von Videokonferenzen möglich und auch das Verwalten von Strategien und Aktionen kann innerhalb der Cloud geschehen.

Auch privat das Cloud Computing nutzen

Neben den großen Unternehmen, die das Cloud Computing im großen Stile nutzen, ist auch die private Anwendung möglich. Selbst wenn es nur darum geht, Dateien von mehreren Computern aus zu nutzen, ist die Cloud eine praktische Hilfe. Dazu zählen beispielsweise Laptops und der Heim-PC oder auch Arbeitscomputer, die Daten enthalten, die zuhause weiterbearbeitet werden sollen. Das Einrichten eines eigenen Servers ist hier überflüssig und der Zugriff auf ein bestehendes Cloud Computing System die einfachere und günstigere Lösung.

Sicherheitsstandards beim Cloud Computing

Stempel für Zertifikat

©123rf.com

Die Bedenken beim Cloud Computing sind natürlich groß. Verständlich, da sensible Daten in die Hände von Dritten gegeben werden und somit Angriffspotential bieten. Neben dem Diebstahl ist hier auch die Beschädigung ein Sicherheitsrisiko. Damit das Risiko minimiert wird, gibt es sowohl private Prüfmethoden und Zertifikate, als auch offizielle TÜV-Prüfverfahren. So können Nutzer darauf achten, dass die gewählte Cloud tatsächlich den Sicherheitsstandards entspricht und so sicher wie möglich ist. Das zusätzliche, lokale Abspeichern kann dabei weitere Risiken eingrenzen.

Abschließende Bemerkung zum Cloud Computing

Das Cloud Computing ist eine moderne und geschickte Lösung, die die Datenverwaltung vereinfachen kann. Dabei können die unterschiedlichsten Daten verwaltet und von mehreren Endgeräten aus verändert werden. Räumliche Distanz wird so überwunden und Unternehmen mit mehreren Standorten werden weiter vernetzt. Das Resultat sind direkte Einsparungen und eine Erhöhung der Produktivität. Auch der private Nutzer kann profitieren. Für beide Nutzungsformen ist es aber wichtig, dass zuverlässige Partner gewählt werden, um die sensiblen Daten vollständig zu schützen. Bei uns, dem Experten für professionelle Cloud Lösungen bleiben keine Fragen offen.

Die moderne Datenverwaltung – Cloud Computing

Das könnte Sie auch interessieren

19.06.2017

Das Internet of Things – was hat es damit auf sich?

Das Internet of Things, zu Deutsch Internet der Dinge, beschreibt im Grunde genommen eine zunehmende Weiterlesen

14.09.2017

IaaS – was ist Infrastructure as a Service?

Infrastructure as a Service (kurz: IaaS) ist eines von drei Servicemodellen im Cloud Computing. IaaS Weiterlesen

28.09.2017

Serversicherheit – so schützt LANSOL Ihre Daten

Immer mehr Unternehmen lagern ihre IT-Lösungen aus. Wir, von LANSOL stellen nicht einfach nur Clouds Weiterlesen