Vernetzung von Computer und Smartphone

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Das Internet of Things – was hat es damit auf sich?

Das Internet of Things, zu Deutsch Internet der Dinge, beschreibt im Grunde genommen eine zunehmende Vernetzung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen und weiteren digitalen Endgeräten. So sind Computer und Smartphones schon lange nicht mehr die einzigen Geräte, die online vernetzt werden. Unterschiedlichste Unternehmen arbeiten an verschiedenen Systemen, die das Leben der Menschen dabei positiv beeinflussen sollen. Für die Zukunft ergeben sich daraus interessante Konzepte, bei denen sogar die großflächige Vernetzung nicht auszuschließen ist. Bedenken gibt es dabei natürlich viele, sie stehen zunehmend zur Diskussion in der politischen Debatte. Die Konzepte sind dabei auch bei weitem nicht nur auf die westliche Welt beschränkt, sondern umfassen zugleich angepasste Konzepte in anderen Regionen der Erde.

So funktioniert das API

Grundlage ist, dass Geräte, auf die ein Nutzer zugreift, miteinander vernetzt werden, um so zu einer bestmöglichen Abstimmung untereinander zu kommen. Das soll in erster Linie den Alltag vereinfachen und gleichzeitig Zeit und oft auch Energie sparen. Damit die Vernetzung aber tatsächlich funktioniert, sind einige Technologien notwendig. Eines der wichtigsten Systeme ist hierbei das „Application Programming Interface“ (API), welches erst die Vernetzung erlaubt. Verfügen mehrere Geräte über das API, können Sie sich miteinander vernetzen und auf die Daten des anderen Geräts zurückgreifen. Diese Daten werden dann ausgewertet und für das eigene System genutzt, um die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Aber auch andere Technologien, wie beispielsweise eine Fortentwicklung des Bluetooths können im Internet of Things genutzt werden und der Vernetzung helfen.

Diese Geräte und Gegenstände sind bereits vernetzt

Blaue Netzwerkkabel

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Die bekanntesten Beispiele sind sicherlich die digitalen Endgeräte, die seit Jahren aus den meisten Haushalten nicht mehr wegzudenken sind. Hierzu zählen Smartphones und Tablets, sowie ergänzend Computer. Fernsteuerungen des Fernsehers mit dem Smartphone sind inzwischen ebenfalls keine Seltenheit mehr. Ohnehin ist das Smartphone als Fernsteuerung von vielen Geräten etabliert. So können sogar ganze Sicherheitssysteme und Kameras mithilfe des Smartphones gesteuert werden. Sprinkleranlagen im Garten oder Haushaltsgeräte, wie beispielsweise Backöfen, kommen ebenfalls hinzu. Das Internet of Things will natürlich noch weiter. So ist die automatische Vernetzung der Geräte ohne den Eingriff von Menschen das Ziel.

In Zukunft sollen weitere Geräte hinzukommen

Damit dieses Ziel des Internet of Things erreicht wird, ist die weitere Vernetzung als Ziel ausgegeben. So strebt beispielsweise Apple den Bau eines Autos an, welches mit anderen Apple-Geräten verbunden wird. Auch andere Autobauer sind natürlich daran interessiert die Autos zu vernetzen. Dabei geht es zugleich darum, die Autos so miteinander zu vernetzen, dass sie von alleine fahren können, also auf Basis einer weitgehenden Abstimmung unzähliger Komponenten. Der vollkommen automatisierte Verkehr wird dabei angestrebt und es wird die Hoffnung geäußert, Sicherheitsaspekte im selben Zug zu integrieren.

Das sind die Zukunftskonzepte des Internet of Things

Vernetzung von Küchengeräten

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Die großflächige Vernetzung ist das Ziel des Internet of Things. Das bezieht sich erst einmal auf die eigenen vier Wände. Eine automatische Vernetzung des Weckers und der Kaffeemaschine sind dabei nur die Anfänge. Das Nutzen der Daten und Erkenntnisse der anderen Geräte ist das vorrangige Ziel. Größer gedacht wird bei Smart Cities. Hierbei wird unter anderem die Mobilität vernetzt. Eine nachhaltige Stadtentwicklung wird dabei angestrebt und das Internet of Things soll ein Standbein dessen werden.

Hier liegen Risiken des Internet of Things

Aktuell warnen noch viele Experten, dass die Vernetzung zwar praktisch und bequem sei, allerdings auch sensible Daten und Inhalte online zur Verfügung gestellt und damit ein Sicherheitsrisiko darstellten. Besonders bei Sicherheitskonzepten, die auf dem Internet of Things basieren, ist daher bislang große Vorsicht geboten. Der Zugriff auf Kameras ist hier schon eine sensible Schnittstelle. Der Zugriff auf Schlösser kann zu echten Schäden führen. Daher ist für die zukünftige Entwicklung unbedingt abzuwarten, welche technischen Konzepte oder politischen Regularien an diesem Knackpunkt ineinanderwirken.

Anwendung in weniger entwickelten Ländern

Wer denkt, dass das Internet of Things nur in westlichen Ländern zum Einsatz kommt, irrt. Besonders in Indien wird in Zukunft eine starke Entwicklung erwartet. Ein Beispiel hierfür ist die zukünftige Entwicklung von Rikschas, die automatisch gerufen werden.

Abschließende Bemerkung zum Internet of Things

Das Internet of Things bietet viel Potential und kann vielen Menschen sicherlich den Alltag vereinfachen. Das soll wiederum dazu führen, das eigene Potential besser auszuschöpfen und schlichtweg Zeit zu sparen. Sofern die Sicherheitsbedenken reduziert werden können, bietet die Idee des Internet of Things einzigartige Möglichkeiten, Zeit für wirklich wichtige Dinge zu sichern.

Das Internet of Things – was hat es damit auf sich?

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